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Teil A – Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Begriffe

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen mit der Uckermärkische Waren GmbH, Schwaneberg 9/10, 17291 Randowtal, vertreten durch den Geschäftsführer: Joachim Olearius, Handelsregister: HRB 14355 NP, Steuernummer: 062/121/04084 E-Mail: info@uckermaerkische-waren.de, Telefon: 03 98 62 – 22 26 (nachfolgend „Verkäufer“).

(2) Kunde im Sinne dieser AGB ist sowohl ein Verbraucher als auch ein Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu. Gegenüber Unternehmern gilt dies auch, wenn der Verkäufer in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen vorbehaltlos liefert.

§ 2 Warenangebot, Produkteigenschaften und natürliche Abweichungen

(1) Die Darstellung der Waren im Webshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Verkäufers, sondern eine Aufforderung an den Kunden zur Abgabe einer Bestellung dar.

(2) Maßgeblich für die geschuldete Beschaffenheit sind die Produktbeschreibung, die im Bestellvorgang angezeigten Angaben und die ausdrücklich vereinbarten Eigenschaften. Abbildungen dienen der Veranschaulichung. Bei Natur- und Landwirtschaftserzeugnissen stellen branchenübliche, die gewöhnliche Verwendung nicht beeinträchtigende Schwankungen insbesondere in Form, Farbe, Größe, Gewicht, Struktur, Geschmack oder Ernteausprägung keinen Mangel dar, soweit keine bestimmte Beschaffenheit ausdrücklich vereinbart wurde und die gesetzlichen Anforderungen eingehalten sind.

(3) Lager-, Kühl-, Verwendungs-, Sicherheits- und Verbrauchshinweise auf der Ware, ihrer Verpackung oder der Produktseite sind zu beachten. Die Nichtbeachtung solcher Hinweise lässt gesetzliche Rechte wegen eines bereits bei Gefahrübergang vorhandenen Mangels unberührt.

§ 3 Bestellvorgang und Vertragsschluss

(1) Der Kunde legt die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb, durchläuft den elektronischen Bestellvorgang und kann Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung mit den im Shop bereitgestellten Korrekturmitteln erkennen und berichtigen.

(2) Mit Betätigung der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer anderen gesetzlich zulässigen, entsprechend eindeutigen Beschriftung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

(3) Die unverzüglich elektronisch versandte Bestell- oder Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Zugang der Bestellung und stellt noch keine Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme erklärt.

(4) Der Verkäufer kann das Angebot innerhalb von fünf Kalendertagen nach Zugang annehmen: durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung, durch Versandbestätigung oder durch Auslieferung der Ware. Maßgeblich ist das zuerst eintretende Ereignis. Wird das Angebot innerhalb dieser Frist nicht angenommen, gilt es als abgelehnt; bereits erhaltene Zahlungen werden unverzüglich erstattet.

(5) Bei Auswahl einer Zahlungsart, bei der die Zahlung unmittelbar durch den Kunden ausgelöst und vom Zahlungsdienstleister bestätigt wird, kommt der Vertrag abweichend von Absatz 4 bereits mit erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs zustande, wenn der Shop dies im Bestellprozess eindeutig ausweist.

(6) Vertragssprache ist Deutsch. Der Verkäufer speichert die Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungs- und Nachweispflichten. Dem Verbraucher werden die Vertragsbestätigung und die maßgeblichen Vertragsbedingungen innerhalb angemessener Frist nach Vertragsschluss, spätestens bei Lieferung, per E-Mail zur Verfügung gestellt.

§ 4 Preise, Versandkosten, Pfand und Steuern

(1) Gegenüber Verbrauchern verstehen sich alle im Webshop angegebenen Preise als Gesamtpreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Gegenüber Unternehmern gelten die angegebenen Preise ebenfalls einschließlich Umsatzsteuer, sofern sie nicht ausdrücklich als Nettopreise bezeichnet sind.

(2) Zusätzlich anfallende Liefer-, Versand-, Speditions-, Energie-, Reinigungs- oder sonstige Kosten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung gesondert angezeigt.

(3) Soweit einzelne Waren oder Leistungen unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen unterliegen oder umsatzsteuerfrei erbracht werden, erfolgt die steuerliche Behandlung nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften. Die Aufschlüsselung erfolgt im Bestellvorgang und in der Rechnung.

(4) Ein gesetzliches oder vertragliches Pfand auf Getränkeverpackungen, Mehrwegbehälter, Kisten, Paletten oder sonstige Ladungsträger wird im Angebot und im Bestellvorgang gesondert ausgewiesen. Das Pfand ist nicht Bestandteil des Warenpreises. Rücknahme und Erstattung richten sich nach den im Angebot bezeichneten Bedingungen und den zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

§ 5 Zahlungsbedingungen

(1) Dem Kunden stehen die im Webshop und im jeweiligen Bestellvorgang angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung. 

(2) Bei Einbindung eines Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Bedingungen im Verhältnis zwischen Kunde und Zahlungsdienstleister. Die Verpflichtung des Verkäufers zur vertragsgemäßen Leistung und die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.

(3) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Unternehmern ist der Verkäufer berechtigt, ab Fälligkeit die gesetzlichen Fälligkeitszinsen zu verlangen; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 6 Lieferung, Liefergebiet und Leistungsort

(1) Die Lieferung erfolgt ausschließlich an Lieferanschriften innerhalb Deutschlands, soweit im Webshop nichts Abweichendes angegeben ist. Lieferbeschränkungen werden spätestens bei Beginn des Bestellvorgangs angezeigt.

(2) Lieferfristen und verfügbare Lieferarten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und dem Bestellvorgang. Angegebene Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet oder individuell vereinbart wurden.

(3) Paketversandfähige Ware wird an die angegebene Lieferanschrift geliefert. Nicht paketversandfähige Ware, insbesondere größere Mengen Brennholz, wird je nach Angebot durch Spedition geliefert. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, erfolgt die Lieferung frei Bordsteinkante an eine mit dem Lieferfahrzeug rechtlich und tatsächlich erreichbare Stelle. Das Einbringen, Stapeln oder Verteilen ist nur geschuldet, wenn dies im Angebot ausdrücklich enthalten oder gesondert vereinbart ist.

(4) Der Kunde hat bei Speditions- oder Tourenlieferung sicherzustellen, dass die Zufahrt und die vorgesehene Entladestelle für das angekündigte Lieferfahrzeug geeignet, zulässig und frei zugänglich sind und eine empfangsberechtigte Person anwesend ist. Mehrkosten eines vom Kunden zu vertretenden erfolglosen Zustellversuchs können nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften berechnet werden; dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind.

(5) Der Verkäufer ist zu zumutbaren Teillieferungen berechtigt, soweit dies für den Kunden unter Berücksichtigung seiner Interessen zumutbar ist. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Verbraucher dadurch nur, wenn dies vorher ausdrücklich vereinbart wurde.

(6) Bei Selbstabholung informiert der Verkäufer den Kunden, sobald die Ware abholbereit ist. Die Abholung erfolgt innerhalb der mitgeteilten Zeiten am bezeichneten Abholort.

§ 7 Saisonale Verfügbarkeit, Ernteausfall, Selbstbelieferung und höhere Gewalt

(1) Saison-, ernte- oder witterungsabhängige Waren werden nur im Rahmen der verfügbaren Bestände angeboten. Solange der Verkäufer eine Bestellung noch nicht angenommen hat, kann er sie insbesondere bei fehlender Verfügbarkeit ablehnen.

(2) Ist der Verkäufer trotz eines rechtzeitig und ordnungsgemäß abgeschlossenen, kongruenten Deckungsgeschäfts ohne eigenes Verschulden nicht richtig oder nicht rechtzeitig beliefert worden, ist er berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, soweit die geschuldete Ware nicht beschafft werden kann. Der Verkäufer informiert den Kunden unverzüglich und erstattet bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer das Beschaffungsrisiko übernommen hat oder die Nichtbelieferung zu vertreten hat.

(3) Nach Vertragsschluss richten sich Leistungsstörungen wegen außergewöhnlicher, bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer und vom Verkäufer nicht zu vertretender Ereignisse – insbesondere Naturkatastrophen, behördlicher Maßnahmen, Seuchen, rechtmäßiger Arbeitskämpfe, Verkehrssperren, Krieg oder vergleichbarer Fälle höherer Gewalt – nach den gesetzlichen Vorschriften und den folgenden Absätzen.

(4) Soweit ein Ereignis höherer Gewalt die Leistung vorübergehend verhindert, verlängern sich verbindliche Leistungsfristen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit. Der Verkäufer informiert den Kunden unverzüglich über Beginn und voraussichtliche Dauer, soweit ihm dies möglich ist.

(5) Dauert die Behinderung länger als sechs Wochen oder ist die Leistung endgültig unmöglich oder einer Partei unzumutbar, kann die betroffene Partei nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften vom noch nicht erfüllten Teil des Vertrags zurücktreten. Bereits erbrachte Gegenleistungen werden unverzüglich erstattet. Zwingende Rechte des Verbrauchers und Schadensersatzansprüche nach § 13 bleiben unberührt.

§ 8 Gefahrübergang

(1) Gegenüber Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung nach den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von ihm bestimmten, vom Beförderer verschiedenen Dritten über. Beauftragt der Verbraucher selbst einen nicht vom Verkäufer zuvor benannten Beförderer, gelten die gesetzlichen Sonderregeln.

(2) Gegenüber Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person über. Bei Selbstabholung geht die Gefahr mit Mitteilung der Abholbereitschaft und Bereitstellung der Ware über.

§ 9 Eigentumsvorbehalt

(1) Gegenüber Verbrauchern bleibt die gelieferte Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

(2) Gegenüber Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an allen gelieferten Waren bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.

(3) Eine Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware durch den Unternehmer erfolgt für den Verkäufer. Bei Verarbeitung mit nicht dem Verkäufer gehörenden Sachen erwirbt der Verkäufer Miteigentum im Verhältnis des Werts der Vorbehaltsware zum Wert der übrigen verarbeiteten Sachen im Zeitpunkt der Verarbeitung.

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung in Teil B dieses Dokuments.

(2) Gesetzliche Ausschlüsse und Erlöschenstatbestände bleiben unberührt. Insbesondere besteht kein Widerrufsrecht bei Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, sowie bei nicht vorgefertigten, nach individueller Kundenauswahl hergestellten Waren. Bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, kann das Widerrufsrecht nach Entfernung der Versiegelung vorzeitig erlöschen.

(3) Nicht jedes Lebensmittel ist vom Widerrufsrecht ausgeschlossen. Für lagerfähige Lebensmittel wie gewöhnlichen Honig in einem handelsüblichen Glas und für vorkonfektioniertes Brennholz besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht, sofern kein gesetzlicher Ausschluss im Einzelfall greift.

(4) Enthält eine Bestellung sowohl vom Widerruf ausgeschlossene als auch widerrufsfähige Waren, bleibt das Widerrufsrecht für die widerrufsfähigen, wirtschaftlich teilbaren Waren bestehen. Die ausgeschlossenen Waren werden durch den Widerruf nicht erfasst.

(5) Der Verkäufer stellt eine elektronische Widerrufsfunktion unter uckermaerkische-waren.de/widerruf/ bereit. Daneben bleiben Widerrufserklärungen auf den gesetzlich zulässigen Wegen möglich.

§ 11 Gesetzliche Mängelrechte gegenüber Verbrauchern

(1) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Mängelrechte, insbesondere die Vorschriften über den Verbrauchsgüterkauf. Gesetzlich zwingende Rechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

(2) Eine Garantie besteht nur, wenn sie im jeweiligen Angebot ausdrücklich als solche bezeichnet und mit ihren Bedingungen dargestellt wird. Gesetzliche Mängelrechte bestehen unabhängig von einer Garantie.

(3) Offensichtliche Transportschäden sollen dem Zusteller und dem Verkäufer möglichst zeitnah mitgeteilt werden. Die Unterlassung einer solchen Mitteilung hat für Verbraucher keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Ansprüche.

(4) Bei verderblichen oder kühlpflichtigen Waren soll der Verbraucher einen behaupteten Mangel möglichst unverzüglich dokumentieren und anzeigen, damit eine sachgerechte Prüfung möglich bleibt. Gesetzliche Fristen und die Beweislastregeln werden dadurch nicht verkürzt oder verändert.

§ 12 Mängelrechte gegenüber Unternehmern

(1) Ist der Kunde Unternehmer, setzen Mängelrechte voraus, dass er seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere nach § 377 HGB, ordnungsgemäß nachkommt. Bei leicht verderblichen Waren ist die Untersuchung unverzüglich nach Ablieferung im nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlichen Umfang vorzunehmen.

(2) Der Verkäufer wählt gegenüber Unternehmern die Art der Nacherfüllung. 

(3) Mängelansprüche von Unternehmern verjähren bei neuen Waren in zwölf Monaten ab Ablieferung. Die Verkürzung gilt nicht bei Arglist, Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie, Ansprüchen wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, nach dem Produkthaftungsgesetz oder in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. Gesetzliche Rückgriffsansprüche bleiben unberührt, soweit sie zwingend sind.

(4) Für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche gilt ergänzend § 13.

§ 13 Haftung

(1) Der Verkäufer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, im gesetzlichen Umfang.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Verkäufer nur auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten, Erfüllungsgehilfen und sonstigen Beauftragten des Verkäufers, wenn Ansprüche unmittelbar gegen diese geltend gemacht werden.

(5) Die vorstehenden Regelungen ändern die gesetzliche Beweislast nicht.

§ 14 Mitwirkung des Kunden und Annahmeverzug

(1) Der Kunde hat die für Vertrag und Lieferung erforderlichen Angaben vollständig und richtig zu machen und Änderungen, die die Ausführung betreffen, unverzüglich mitzuteilen.

(2) Kommt der Kunde in Annahmeverzug oder verletzt er schuldhaft Mitwirkungspflichten, kann der Verkäufer Ersatz des daraus entstehenden Schadens und erforderlicher Mehraufwendungen nach den gesetzlichen Vorschriften verlangen. Bei verderblicher Ware darf der Verkäufer nach erfolgloser angemessener Fristsetzung und unter Wahrung zwingender Verbraucherrechte die gesetzlichen Selbsthilfe- und Rücktrittsrechte ausüben.

(3) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, soweit der Verkäufer pauschalierte Kosten verlangt.

§ 15 Alkoholische Getränke und Jugendschutz

(1) Der Verkäufer gibt alkoholische Getränke im Webshop ausschließlich an Personen ab, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Dies gilt als freiwillige, einheitliche Altersgrenze auch für Getränke, deren Abgabe nach dem Jugendschutzgesetz unter bestimmten Voraussetzungen bereits an Personen ab 16 Jahren zulässig wäre.

(2) Mit Abgabe der Bestellung bestätigt der Kunde, mindestens 18 Jahre alt zu sein und richtige Altersangaben gemacht zu haben. Der Verkäufer ist berechtigt und verpflichtet, eine geeignete Altersprüfung im Bestell- und/oder Zustellprozess einzusetzen.

(3) Alkoholische Waren werden nur an den volljährigen Besteller oder eine andere volljährige empfangsberechtigte Person übergeben. Ein Altersnachweis durch ein gültiges amtliches Ausweisdokument kann verlangt werden. Bei fehlendem Altersnachweis oder Übergabehindernis darf die Auslieferung verweigert werden. Vom Kunden zu vertretende Mehrkosten eines erneuten Zustellversuchs können nach den gesetzlichen Vorschriften verlangt werden.

(4) Zwingende jugendschutzrechtliche, lebensmittelrechtliche und kennzeichnungsrechtliche Vorschriften bleiben unberührt.

§ 16 Verpackungen, Mehrweg und Pfand

(1) Für Verpackungen gelten die jeweils zwingenden Vorschriften. Diese AGB übertragen keine öffentlich-rechtlichen Pflichten des Verkäufers auf den Kunden und schränken solche Pflichten nicht ein.

(2) Bei pfandpflichtigen Einweggetränkeverpackungen und Mehrweggetränkeverpackungen werden Pfandbetrag und die gesetzlich erforderlichen Hinweise produktbezogen angezeigt. Rücknahme und Pfanderstattung setzen die Rückgabe der restentleerten, rücknahmefähigen Verpackung voraus und richten sich nach dem anwendbaren Rücknahme- oder Pfandsystem.

(3) Für nicht gesetzlich pfandpflichtige Gläser, insbesondere gewöhnliche Honiggläser, wird ein Pfand nur erhoben, wenn dies beim jeweiligen Produkt ausdrücklich ausgewiesen ist. Ohne ausdrückliche Pfandausweisung besteht kein vertraglicher Pfanderstattungsanspruch.

(4) Mehrwegbehälter, Kisten, Paletten oder sonstige nur leihweise überlassene Ladungsträger bleiben Eigentum des Verkäufers oder des jeweiligen Systembetreibers, wenn dies vor Vertragsschluss ausdrücklich ausgewiesen wurde.

§ 17 Datenschutz

(1) Informationen über Art, Umfang, Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die Rechte betroffener Personen enthält die gesonderte Datenschutzerklärung unter uckermaerkische-waren.de/datenschutz/ 

(2) Diese AGB begründen keine Einwilligung in eine Verarbeitung personenbezogener Daten für vertragsfremde Zwecke.

§ 18 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag der Sitz des Verkäufers. Dasselbe gilt, wenn der Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Der Verkäufer darf den Unternehmer auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

(3) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

§ 19 Verbraucherstreitbeilegung

(1) Der Verkäufer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

(2) Änderungen dieser AGB gelten nur für nach ihrer Veröffentlichung geschlossene Verträge, sofern nicht mit dem Kunden individuell etwas anderes vereinbart wird.

Teil B – Widerrufsbelehrung

Nur für Waren mit bestehendem Widerrufsrecht.
Diese Belehrung gilt nicht für Waren, bei denen ein gesetzlicher Ausschluss greift. Die Ausschlüsse und Erlöschenstatbestände stehen im Anschluss an die Widerrufsfolgen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Wenn Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese getrennt geliefert werden, beginnt die Frist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.

Wenn eine Ware in mehreren Teilsendungen oder Stücken geliefert wird, beginnt die Frist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Uckermärkische Waren GmbH 

Schwaneberg 9/10, 17291 Randowtal, 

vertreten durch den Geschäftsführer: Joachim Olearius, 

Handelsregister: HRB 14355 NP, 

Steuernummer: 062/121/04084, 

E-Mail: info@uckermaerkische-waren.de, 

Telefon: 03 98 62 – 22 26

mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefs oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter uckermaerkische-waren.de/widerruf/  ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen durch eine E-Mail, unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten – mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben – unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.

Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an

Uckermärkische Waren GmbH 

Schwaneberg 9/10, 17291 Randowtal, 

zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung paketversandfähiger Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ausschluss oder vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, insbesondere nicht bei folgenden Verträgen:

  1. Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind;
  2. Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde;
  3. Verträge zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden;
  4. Verträge zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat.

Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

Der jeweilige Ausschluss oder Erlöschenstatbestand gilt nur, wenn seine gesetzlichen Voraussetzungen beim konkreten Produkt erfüllt sind. Insbesondere sind Lebensmittel nicht pauschal ausgeschlossen. Gewöhnlicher Honig im Glas und vorkonfektioniertes Brennholz sind regelmäßig nicht allein wegen ihrer Produktart vom Widerrufsrecht ausgeschlossen.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.

An:

Uckermärkische Waren GmbH 

Schwaneberg 9/10, 17291 Randowtal, 

E-Mail: info@uckermaerkische-waren.de, 

Telefon: 03 98 62 – 22 26

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________________________________________

Name des/der Verbraucher(s): _________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): _____________________________________________

____________________________________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) – nur bei Mitteilung auf Papier:

____________________________________________________________________________

Datum: ______________________________

(*) Unzutreffendes streichen.

Uckermärkische Waren GmbH
Schwaneberg 9/10
17291 Randowtal

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  • Email: info@uckermaerkische-waren.de
  • Tel: 03 98 62 – 22 26
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